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Dem Schleichverkehr massiv begegnen

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Ende Januar wird die Gießener Straße in Ober-Wöllstadt für Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Der Wetteraukreis saniert die Straßenoberfläche, die Gemeinde Wöllstadt nutzt die Gelegenheit und erneuert gleichzeitig Kanalisation und Wasserleitungen. Die Christdemokraten befürchten während der Sperrung einen massiven Schleichverkehr durch Dorf und Feld und fordern intelligente Lösungen und mehr Kontrollen.

„Zustände wie bei der Sperrung der Hanauer Straße dürfen sich nicht wiederholen“, fordert der CDU Fraktionsvorsitzende Oliver Kröker. Damals wälzte sich trotz Umleitungsbeschilderung massiver Schleichverkehr durch die engen Dorfstraßen. „Rücksichtslosen Autofahrern waren  Sicherheit und Belästigung der Wöllstädter offenbar egal, Hauptsache schnell durch“, so Kröker. Viele Wöllstädter hatten den Christdemokraten seinerzeit über sich täglich wiederholende, haarsträubende und gefährliche Szenen berichtet. Auch die Feldwege seien davon nicht ausgenommen gewesen. Landwirte und Spaziergänger wurden beschimpft, wenn sie den Autofahrern nicht gleich ausgewichen sind. Deswegen erwartet die CDU, dass die Behörden aus den Fehlern von damals gelernt haben und sich dasselbe Chaos nicht noch einmal entwickle. Neben großräumigen Umleitungen mit eindeutigen Beschilderungen müssten außerdem die Kontrollen im Ort noch viel engmaschiger werden. Das gelte auch für die Feldwege. „In Abstimmung mit den Landwirten könnten möglicherweise auch Feldwege ganz gesperrt werden“, schlägt Kröker vor. Aber nicht nur mit Baken oder kleineren Hindernissen, die würden von den Autofahrern einfach weggeschoben oder umfahren, wie die Erfahrung zeige.

Der Kandidat der Wöllstädter CDU für den Wetterauer Kreistag, Markus Breidenbach, sieht auch den Wetteraukreis als Bauherr der K 11 in der Pflicht. „Da erwarte ich massive Unterstützung“, so Breidenbach. In der Kritik stehen bei der CDU außerdem immer noch die geringen Auswirkungen des Umbaus auf die Verkehrsberuhigung. „Viele unserer Vorschläge zu einem verkehrsberuhigten Rückbau dürfen nicht umgesetzt werden, denn der Verkehr muss fließen“, beschreibt Breidenbach enttäuscht die für die Christdemokraten unbefriedigende Situation. Insbesondere die schmalen Bürgersteige dürften nur stellenweise verbreitert werden. Die davon ausgehende Gefährdungslage bleibe bestehen. „Wir setzen uns dafür ein, dass im Verlauf der Bauarbeiten dennoch die eine oder andere bessere Lösung umgesetzt werden kann“, so Breidenbach.

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